Mein Baumtagebuch (Biologieprojekt in Klasse 6)

Ich heiße Eloisa Gunnesch und bin inzwischen dreizehn Jahre alt. Im Jahr 2019, als ich in der 6.Klasse war, haben wir am Anfang des Schuljahres von unserer Biologielehrerin Frau Manz den Auftrag bekommen, ein Baumtagebuch nach einem Leitfaden anzulegen und die Empfehlung, dieses, falls wir es wollen, für einen Naturtagebuchwettbewerb einzuschicken. Informieren konnten wir uns dabei unter: http://www.naturtagebuch.de/

In meinem Baumtagebuch habe ich über die die Gewöhnliche Traubenkirsche berichtet, da sie in unmittelbarer Nähe meines Hauseinganges steht, sodass ich den Baum täglich beobachten konnte. Andere Gründe für meine Auswahl waren: die langen, weißen Blütentrauben, die reich an Pollen und Nektar sind und somit Schwebefliegen, Falter und Bienen in großer Zahl anziehen; die schwarz glänzenden und bittersüßen Steinfrüchte, deren Fruchtfleisch eine Delikatesse für viele Vögel sind und nicht zuletzt die orange-roten Laubfarben im Herbst, mit denen der Baum zur Verbesserung des Ortsbildes beiträgt.

Ich habe gezeichnet, fotografiert, aber auch gepresst: grüne Blätter im Frühsommer, bunte Blätter im Herbst sowie weiße Blütentrauben im Frühling.

Im Herbst habe ich die Steinfrüchte getrocknet und meinem Tagebuch beigefügt. Mit Bildern habe ich jeden Tag dokumentiert, wie sich aus Knospen Blätter, Blüten und schließlich Früchte entwickeln, wie die Traubenkirschen reifen und wie sich die Blätter im Herbst verfärben und schließlich abfallen. Selbst über den Hauptschädling der Traubenkirsche, die Gespinstmotte, und ihre Entwicklung von der Raupe zum Nachtfalter, habe ich berichtet.

Bevor ich das Baumtagebuch machen musste, habe ich nie so richtig die Natur und meinen Baum beobachtet. Nie habe ich die Vielzahl der Vögel wahrgenommen, die meinen Baum besucht haben. Über sie alle konnte ich nun in meinem Tagebuch berichten. Dafür habe ich auch fleißig Fotos von ihnen geschossen und Bilder von ihnen gemalt.

Meinen Baum habe ich in allen vier Jahreszeiten begleitet. Das heißt, ich habe ihn auch im Sommer 2020 beobachtet, bis hin an dem Tag im Herbst, als ich ein Jahr zuvor mit dem Baumtagebuch begonnen hatte.

So habe ich mich entschieden, es für den Wettbewerb einzuschicken.

Im Februar 2021 bekam ich dann mein Baumtagebuch zurück, zusammen mit einer Urkunde und lauter Geschenken. Ich war nämlich eine von den Schülern, die einen 1. Preis gewonnen haben.

Das Baumtagebuch hat mich sehr verändert: Ich nehme jetzt viel mehr um mich herum wahr und beachte die Natur viel mehr als früher.

Link zur Pressemitteilung

Eloisa Gunnesch

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